Das Netzwerk BASSY

 

Das Management des Unternehmensnetzwerkes BASSY obliegt im Rahmen des ZIM-Programms des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) der außeruniversitären Forschungseinrichtung Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (www.gfai.de).

Bündelung von Kompetenzen zur Bewältigung von Herausforderungen im demographischen Wandel

In vielen hochentwickelten Ländern kann der demographische Wandel als nachhaltiger Erfolg ihrer Sozialsysteme angesehen werden. Die mittlere Lebenserwartung steigt, der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung wächst, die „geschenkte“ Zeit ist weitgehend durch hohe Lebensqualität gekennzeichnet.

Mit diesen grundsätzlich positiven Aspekten sind jedoch auch große Herausforderungen verbunden, die nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit, z.B. im Bereich der Forschung und Entwicklung (FuE), bewältigt werden können. Deshalb haben sich einige Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen mit verschiedenen Kompetenzen in dem organisatorischen Netzwerk BASSY zusammengeschlossen. Durch Bündelung ihrer Kräfte wollen sie sich gemeinsam u.a. folgenden Fragestellungen widmen:

  • Wie kann bei den vielen gesunden bzw. vitalen Senioren einer unerwartet eintretenden bedrohlichen Situation begegnet werden?

  • Welche (weiteren) Potenziale für die Vereinfachung des Alltagstagslebens, vor allem älterer bzw. hilfsbedürftiger Menschen, sollten erschlossen werden?
  • Wie lässt sich das Problem der immer knapper werdenden Pflege-Arbeitskräfte entschärfen?
  • Welchen weiteren Arbeitskräfte-Engpässen, die sich im Zuge des demographischen Wandels ergeben, kann mit welchen technischen Mitteln entgegengewirkt werden?
  • Können gebietsspezifische Überalterung, Bevölkerungsschwund und weitreichende negative Folgen davon gegestoppt werden? Lassen sich in diesen Regionen Kerne zur Entstehung neuer Vitalität etablieren? Mit welchen Mitteln?
  • Folgt auf Lifelong Learning von Erfahrungsträgern nach deren Ausscheiden aus dem Berufsleben „institutionelles Vergessen“? Sind unter dem Druck des demographischen Wandels neue Techniken für den Wissenstransfer von erfahrenen Alten zu dynamischen Jungen erforderlich?